Symposium 2017

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26. Mai von 13.00 - 16.30 Uhr

im Institut für Slawistik, Humboldt-Universität zu Berlin

Dorotheenstraße 65, Raum 5.57 (5.Stock)


„Intermediale Perspektiven auf Erinnerungskultur und Eigen- und Fremdbilder in Südosteuropa“



Die Veranstaltung fragt nach Selbst- und Fremdzuschreibungen zwischen West- und Südosteuropa in Film, Literatur und Massenmedien sowie ihren soziokulturellen und politischen Kontexten.

Im Programm kommen Literatur-, Geschichts- und Politikwissenschaftler_innen miteinander ins Gespräch und legen Stereotype und Diskursstränge in den gegenseitigen Wahrnehmungen frei.

Mit den Filmwissenschaftlerinnen und den -produzentinnen Ana Bilankov und Borjana Gaković bekommt die Thematik einen unmittelbaren Bezug zum Filmfestival, wenn der Fokus auf Erinnerungskulturen in Ex-Jugoslawien gelegt wird.

 

Referent_innen:

    

Ana Bilankov (Berlin/Zagreb)

Borjana Borjana Gaković (Berlin)

Prof. Ljiljana Glišović (Belgrad)

Iga Nowicz, M.A. (London/Berlin)

Dr. Nenad Stefanov (Berlin)

Prof. Christian Voß (Berlin)



Programm:


13.15 Uhr     Christian Voß: Begrüßung


13.30 Uhr     Ljiljana Glišović: Balkanbild im europäischen Rahmen


14.10 Uhr     Ana Bilankov: Re/Constructing Memory, Re/Thinking the Past:

                     Screening of "U ratu i revoluciji / In War and Revolution" by Ana Bilankov ( 2011)


14.50 Uhr     Borjana Gaković: Film als Intervention: Beispiele emanzipatorischer

                     Bildpolitiken im postjugoslawischen Raum


15.30 Uhr     Iga Nowicz: Cinematic responses to the trauma of wartime rape in Bosnia:

                     „Grbavica“ and „For Those Who Can Tell No Tales“ by Jasmila Žbanić


16.10 Uhr     Nenad Stefanov: The „real“ Balkan. The emergence of a new essentialisation

                     of the Balkans through movies in the 1990s







Ana Bilankov (Berlin / Zagreb: www.anabilankov.com) ist eine Multimediakünstlerin, deren Arbeit die Medien der Fotografie, Video / experimenteller Film und Installation umfasst. Sie studierte Kunstgeschichte und Deutsche Sprache und Literatur an den Universitäten Zagreb und Mainz; Kunstfotografie an der Wiesbadener Schule für bildende Künste und Postgraduiertenstudiengang "Fine Art in Context" an der Universität der Künste Berlin (M.A.) und der University of the West of England, Bristol, UK. Sie hat ihre Arbeit in vielen Ausstellungen gezeigt, zahlreiche internationale Stipendien gewonnen und an Film- und Videofestivals teilgenommen, wo sie ausgezeichnet wurde.


Borjana Gaković studierte Europäische Medienwissenschaft an der Universität Potsdam sowie Kunstgeschichte, Germanistik und Filmwissenschaft in Sarajevo und Berlin. Mitarbeit in zahlreichen Filmprojekten (u.a. Teilprojekt Kinoarchäologie am Projekt Living Archive – Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart des Arsenal-Institut für Film und Videokunst e.V., filmportal.de des Deutschen Filminstituts DIF e.v., Texte im Katalog zum Projekt Asynchron, Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums).


Prof. Dr. Ljiljana Glišović ist seit 1994 an der Fakultät für Politische Wissenschaften der Belgrader Universität tätig. Sie beschäftigt sich mit der Berichterstattung deutscher Medien und promovierte zum Thema „Serbien im Spiegel der deutschen Presse, 1987-2006“.


Iga Nowicz promoviert in der Germanistik und Slawistik im Rahmen eines Joint-PhDs am King’s College London und der Humboldt-Universität zu Berlin und ist zur Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slawistik beschäftigt. Sie studierte in Oxford, Heidelberg und Cambridge. Ihre Forschungsinteressen sind: feministische Literaturtheorie, literarische Mehrsprachigkeit, Theorien der Autorschaft.


Dr. Nenad Stefanov ist Historiker und Koordinator des Interdisziplinären Zentrums für Grenzforschung „Crossing Borders“ an der HU Berlin.






Veranstalter:

Fachbereich Südslawistik, Humboldt-Universität zu Berlin

Südosteuropa-Gesellschaft e.V.

SEEFF#2

Festival Bar

BAR TAUSEND

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26. Mai 11.00 -13.00 Uhr

im Institut für Slawistik, Humboldt-Universität zu Berlin

Dorotheenstraße 65, Raum 5.57 (5.Stock)



Ein konkreter Schritt vorwärts für den Balkan?

Das Regionaljugend-Kooperationsbüro (RYCO) beginnt seine Arbeit ...

Symposium

2017

SEEFF-Team

2017



"Vor ein paar Jahren haben wir nur davon geträumt, jetzt wird es Wirklichkeit!"

Was der Vertreter einer serbischen Jugendorganisation meint, ist die am 4. Juli 2016 in Paris unterzeichnete regionale Jugendkooperationsabteilung (RYCO) durch eine Vereinbarung zwischen den Regierungen Albaniens, Bosnien, Bosnien und Herzegowina (BiH), dem Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien.


Diese Vereinbarung definiert RYCO als


"Ein regional eigenständiger institutioneller Mechanismus mit Mandaten und Kapazitäten, um die Bedingungen und Unterstützungsaktivitäten zu schaffen, die Versöhnung, Mobilität, Vielfalt, demokratische Werte, Partizipation, aktive Bürgerschaft und interkulturelles Lernen zu fördern."


Diese neue regionale Institution mit Sitz in Tirana, mit lokalen Büros in den Hauptstädten der fünf anderen Unterzeichnerstaaten, wird den Jugendaustausch zwischen Jugendlichen in der Region fördern und unterstützen.

Was ist die Geschichte dieser Institution? Inwieweit stellt RYCO eine neue Art von Institution dar? Und was könnte seine Bedeutung sein, für den jungen Bürger in der Region und darüber hinaus für die regionale und politische Zusammenarbeit im Westen.

Balkan als Teil des "Berliner Prozesses"?


Unsere Gesprächspartner zum Thema:

Djuro Blanusa

Generalsekretär RYCO, Belgrad / Tirana


Adelheid Feilcke

Direktor Europa, Deutsche Welle und die diesjährige Siegerin des

Europa-Prima-Preises des SEE Filmfestivals (SEEFF) in Berlin


Herr Željko Janjetović

Botschafter von Bosnien und Herzegowina (angefragt)


Fatmir Mavrić

Junger Blogger, Belgrad


Gastgeber: Frank Morawietz, DFJW Sonderbeauftragter für Süd-

Osteuropa und Mitglied des gemeinsamen Koordinationsteams RYCO